Teilchen eines Pulvers oder einer Dispersion können – in Abhängigkeit von der verwendeten Messmethode – die gleiche Partikelgröße besitzen, aber hinsichtlich Ihrer Form bzw. äußeren Kontur komplett unterschiedlich sein. Im folgenden Beispiel ist der Flächenäquivalentdurchmesser XA bei allen drei „Partikeln“ der gleiche, aber die Form ist sehr unterschiedlich und demzufolge die Eigenschaften in der Anwendung (Pulverförderung, etc.).

Aus diesem Grund genügt es in der Praxis oftmals nicht ein Material hinsichtlich Partikelgrößenverteilung zu messen, sondern die gesamte Teilchenmorphologie ist wichtig. 3P bietet verschiedene Bildanalysesysteme an, die mehr als 20 Formparameter bereitstellen, um Ihre Materialien zusätzlich zur Teilchengröße zu spezifizieren bzw. unterscheiden.
 |  |  |
BeVision D2 Partikelgröße und -form – Dynamische Bildanalyse (ISO 13322-2, DIN ISO 9276-6) Messbereich 30 – 10000 µm Trocken-Dispergierung | Bettersizer S3 Plus Partikelgröße- und form – Dynamische Bildanalyse (ISO 13322-2, DIN ISO 9276-6) Messbereich 2 – 3500 µm (Bildanalyse)1 Nass-Dispergierung | BeVision M1 Partikelgröße-Statische Bildanalyse (ISO 13322-1, DIN ISO 9276-6) Messbereich 0,3 – 10000 µm Nass- und Trocken-Dispergierung |
1Gerät verfügt zusätzlich über ein Lasersystem mit einem Messbereich von 0,01 – 3500 µm