Stabilität von Dispersionen

Eine flüssige Dispersion (Suspension, Emulsion) ist über einen festgelegten Zeitraum „stabil“, wenn die dispergierten Partikel (im Rahmen vordefinierter Kriterien) unverändert bleiben. Prinzipiell können Destabilisierungsphänomene in zwei Kategorien eingeteilt werden:

  1. Partikelwachstum: Effekte wie Agglomeration, Koaleszenz, Ostwaldreifung
  2. Teilchenmigration: Rahmung, Sedimentation, Phasentrennung etc.

Für die qualitative (Effektart) und quantitative (Kinetik) Untersuchung dieser Effekte eignet sich insbesondere die statische Mehrfachlichtstreuung (SMLS-Technik).

 

Statische Mehrfachlichtstreuung

Bei der statische Mehrfachlichtstreuung, wie sie im BeScan Lab implementiert ist, wird die in einer Glasmesszelle befindliche Probe über vertikale, orts- und zeitaufgelöste Scans hinsichtlich Stabilität untersucht. Da das ausgesendete Lichtsignal sowohl in Transmission als auch Rückstreuung detektiert wird, eignet sich das Messgerät für die Stabilitätsuntersuchung von verdünnten, transluzenten als auch konzentrierten, opaken Dispersionen.

BeScan Lab:
Stabilitätsuntersuchungen von Dispersionen

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