Ein Pulverhaufwerk…

…kann aus feinteiligen pharmazeutischen Wirkstoffen oder aus synthetischen Adsorbentien (MOFs, Zeolithe, Aktivkohlen, …), aus Füllmaterialien eines Pulverherstellers oder aber aus Rohstoffen eines keramischen Körpers oder eines Baumaterials bestehen. Ungeachtet der Anwendung ist die detaillierte Charakterisierung der Ausgangsstoffe, sowie der Zwischen- und Endprodukte für die Qualitätskontrolle und Prozessüberwachung in jedem Fall essentiell.

Pulverhaufwerke in der Industrie

Welche Parameter man mit 3P-Messtechnik in Bezug auf solche Pulverhaufwerke und deren Bestandteile untersuchen kann, lässt sich wie folgt einteilen:

1. Die Partikel als Elemente des Pulverhaufwerks

Benötigt man Untersuchungen von Partikeln ohne Berücksichtigung von interpartikulären Zwischenräumen, so bieten sich z.B. an:

The Bettersizer S3 Plus for the determination of particle shape by means of static light scattering and dynamic image analysis via CCD camera.
  • Dichtebestimmung mittels Gaspyknometrie ermittelt das Volumen des reinen Feststoffs, d.h. ohne intrapartikuläres (Poren-) und interpartikuläres (Zwischenkorn-)Volumen. Die Dichte (laut DIN 66137) ist also die „wahre Dichte“ des Feststoffs und kann mit dem 3P densi 100 ermittelt werden.
  • Die spezifische Oberfläche (BET-Oberfläche) bzw. Porenanalyse aus der Methode der Gasadsorption beschreibt auch die reine Feststoffeigenschaft, kann jedoch sehr von der Feinheit des Materials abhängen. Im Extremfall hat ein grober Brocken eine unmessbar kleine spezifische Oberfläche von wenigen cm²/g, während das gleiche Material in Form von Nanopartikeln eine BET-Oberfläche von etlichen m²/g besitzt. Das 3P surface, 3P sync, 3P meso und 3P micro bieten eine optimale Auswahl für Messaufgabe und Probendurchsatz.
Überblick über die 3P Instruments Sorptionsgeräte

2. Das Partikelhaufwerk als Gesamtheit von (porösen oder unporösen) Partikeln mit ihren interpartikulären Zwischenräumen

Benötigt man Untersuchungen von Partikelhaufen (Haufwerken, Pulvern, Schüttungen) mit Berücksichtigung von interpartikulären Zwischenräumen, so bieten wir eine Reihe von Messmethoden zur Bestimmung spezifischer Parameter von Pulverhaufwerken an.

Normgerechte Schüttdichte- und Stampfdichtebestimmungen können mit den beiden Messgeräten PowderPro A1 (automatisch) und PowderPro M1 (manuell) von unterschiedlichsten Pulverarten bestimmt werden. Mit beiden Analysegeräten ist eine komplexe Charakterisierung von Pulverhaufwerken möglich: sie gewährleisten die normkonforme Bestimmung des Böschungswinkels eines Haufwerks (angle of repose and collapse), der Dispersibilität (dispersibility), der Gleichförmigkeit (uniformity) und der Kohäsion (cohesion). Aus diesen Parametern ergeben sich weiterhin die Berechnungen der entsprechenden Differenzwinkel als Materialmerkmal, sowie der Kompressibilität (compressibility), des interpartikulären Volumens (voidage) sowie des Fließfähigkeits- (flowability) und des Flutbarkeits- (floodability) Index.

Sollen nur die Schütt- oder die Stampfdichte von Pulverhaufwerken ermittelt werden, so bieten die „Kleinstgeräte der 3P BeDensi-Gruppe“ ein wohl unübertroffenes Preis-/Leistungsverhältnis: Schüttdichteapparatur unter 1000 Euro, Stampfdichte unter 2000 Euro – es lohnt sich auch diesbzgl. immer mal bei 3P Instrument vorbeizuschauen:

+49 8134 9324 0
 info@3P-instruments.com

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